Be Election Smart

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#BeElectionSmart

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2024 werden Millionen von Europäer:innen durch ihre Stimmabgabe eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der europäischen Demokratie spielen. Doch zugleich zielen überall in der EU  Desinformationskampagnen darauf ab, diesen Wahlprozess zu untergraben.  

Als Reaktion auf diese Herausforderung haben das European Digital Media Observatory (EDMO) und dessen Hubs eine Online-Kampagne mit dem Titel „Be Election Smart“ gestartet. Die Kampagne wird sechs Wochen laufen und soll die Bürger:innen Europas dabei unterstützen, sich in der Informationslandschaft rund um die Europawahl zurechtzufinden.  

Jeden Montag wird eine neue „Be Election Smart“-Botschaft zusammen mit Tipps veröffentlicht. Die sollen den Bürger:innen erkennen helfen, ob die Informationen, auf die sie stoßen, korrekt und zuverlässig sind.  Die Kampagne soll so den Bürger:innen Europas helfen, informierte Entscheidungen zu treffen und die Integrität des demokratischen Prozesses zu schützen. 

Das Leben ist kompliziert, Politik auch. Schlagzeilen sollen Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber sie bilden nie die ganze Geschichte ab, ebenso wenig wie ein kurzer Social-Media-Post. Deshalb: Lest immer die ganze Geschichte, nicht nur die Überschrift. #BeElectionSmart
Clickbait-Überschriften und -Posts sind manchmal absichtlich irreführend. Sie sollen starke Emotionen wecken, die einen dazu ermuntern, die Inhalte auf Social Media zu teilen.
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Schon wenige Klicks können Inhalte in ihrer Bedeutung völlig verändern. Wenn ihr ein Video seht oder eine Aufnahme hört, in der eine bekannte Person etwas Spektakuläres sagt, dann seid euch bewusst: Es könnte ein Fake sein. #BeElectionSmart
Mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) können Bilder und Videos von Menschen erstellt werden, die täuschend echt aussehen, aber gefälscht sind. Solche Videos nennt man „Deepfakes“. Es gibt auch reine Audio-Deepfakes – die sind besonders schwer zu verifizieren. Schaut immer kritisch auf Bilder und Videos im Internet; insbesondere wenn sie starke emotionale Reaktionen auslösen.
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Desinformationen provozieren oft starke emotionale Reaktionen wie Empörung oder Fassungslosigkeit. Man soll sie teilen ohne nachzudenken. Glaubt Inhalten nicht, nur weil sie viral gehen. Bots und Fake-Accounts nutzen oft Algorithmen aus, um Inhalte zu verstärken. #BeElectionSmart
Über soziale Netzwerke und Messaging-Apps können Informationen einfach und schnell an viele Menschen weitergegeben werden. KI-gestützte Technologie macht es immer einfacher, gefälschte Profile zu erstellen und falsche oder ungenaue Inhalte so zu verbreiten, dass diese auch mit wenig menschlicher Beteiligung viral gehen.
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Wenn eine Nachricht nur von einzelnen Quellen oder Medien verbreitet wird, kommt möglicherweise nicht die ganze Geschichte bei euch an. Hinterfragt, wer den Beitrag erstellt hat, welches Motiv dahintersteckt und wie er euch erreicht hat. #BeElectionSmart
Für seriöse Medien gelten redaktionelle Regeln. Generell werden Informationen, die im Rundfunk oder auf professionellen Nachrichtenseiten veröffentlicht werden, besser gegengecheckt als viele andere Informationen im Internet.
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Wo, wann und wie könnt ihr bei der Europawahl eure Stimme abgeben? Nutzt offizielle Quellen, um euch zu informieren – zum Beispiel die Website des Europäischen Parlaments. 👉 elections.europa.eu/de/how-to-vote/de/. #BeElectionSmart
Seid misstrauisch gegenüber Inhalten, die auf Betrug hindeuten. Im Umfeld von Wahlen werden häufig Desinformationen verbreitet, die diese delegitimieren sollen – durch unbegründete Behauptungen über Wahlbetrug, eine Einflussnahme aus dem Ausland oder andere unlautere Praktiken.
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