Bewertung
Burke wurde nicht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Seine erneute Inhaftierung folgt auf die wiederholte Missachtung gerichtlicher Anordnungen – etwa dem einstweiligen Verbot, das ihn vom Schulgelände fernhalten soll.
Fakten
Wie etwa die BBC berichtet, ordnete die irische Justiz im November 2025 erneut die Inhaftnahme für Enoch Burke an, nachdem er wiederholt gegen Gerichtsbeschlüsse verstoßen hatte.
Der suspendierte Lehrer war trotz einstweiliger Verfügung immer wieder auf dem Schulgelände seines ehemaligen Arbeitgebers aufgetaucht, wie lokale Medien berichten. Dem Gericht zufolge ist seine Inhaftierung eine Konsequenz der wiederholten Missachtung der richterlichen Anordnungen und hat nichts mit seinen Ansichten zu tun.
Burke könne demnach freikommen, wenn er zusagt, die Schule nicht mehr ohne Erlaubnis zu betreten. Es handelt sich also um eine Folge der Missachtung von Auflagen, nicht um eine Verurteilung zu lebenslanger Haft.
Ursprung des Konflikts in 2022
Der zugrundeliegende Rechtsstreit zieht sich seit 2022 hin. Auslöser des Konflikts war Burkes Weigerung, ein Trans-Schulkind mit gewünschtem Namen und Pronomen anzusprechen, wie es in der «Irish Times» heißt. Trotz Bitten des Schulleiters blieb der Lehrer bei seiner Entscheidung.
Burke betrat nach seiner Suspendierung immer wieder das Schulgelände, sodass ihm per Gerichtsbeschluss verboten wurde, sich den Örtlichkeiten zu nähern. Er ignorierte diesen Beschluss jedoch mehrfach und wurde deshalb seit 2022 mehrere Male festgenommen.
(Stand: 05.12.2025)
