Bewertung
Diese Behauptungen sind falsch. Das erste große Foto im Post zeigt nicht den Wertschutzraum einer Bank in Gambia. Es stammt von der Internetseite eines deutschen Tresorbauers. Das zweite große Foto zeigt auch keinen Tresorraum. Es ist eine Aufnahme der Polizei Gelsenkirchen und entstand im Nachbarhaus, von dem aus die Täter ein Loch in die Wand stemmten.
Fakten
Die Polizei entdeckte den Panzerknacker-Coup in Gelsenkirchen am 29. Dezember 2025. Unbekannte Täter nutzten laut Polizeibericht die Ruhe der Weihnachtstage, um mit einem großen Bohrer ein Loch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale zu stemmen. Danach durchsuchten sie mehrere tausend Schließfächer und entkamen mit ihrer Beute.
Die Polizei schätzt den Wert der Beute auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Damit wäre es einer der größten Bankeinbrüche in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte.
Text und Fotos im Post setzen die Vorgänge in einen falschen Zusammenhang. So ist der gezeigte Tresorraum kein authentisches Bild aus Gambia. Die Bilderrückwärtssuche führt vielmehr zur Homepage einer Tresorbau-Firma aus Stuttgart. Das Foto zeigt also einen Prototypen für Wertschutzräume.
Das zweite große Foto stammt von der Polizei. Es zeigt aber nicht den aufgebrochenen Tresorraum in Gelsenkirchen, sondern einen Archivraum in einem Nachbargebäude. Nach ersten Ermittlungen haben sich der oder die Täter über ein Parkhaus Zugang zum Sparkassengebäude verschafft.
(Stand: 02.01.2026)
