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Mehrere Verletzte bei Unfall in Guadeloupe

Es passiert immer wieder, dass realen Ereignissen falsche Behauptungen hinzugefügt werden. Zum Beispiel werden derzeit Beiträge geteilt, in denen von zehn Toten «bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Frankreichs Guadeloupe» die Rede ist.

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Bei einem Unfall in Guadeloupe wurden mehrere Personen verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigen, dass es keine Todesopfer gibt.

Fakten

Guadeloupe ist ein französisches Überseegebiet in der Karibik. Die Bevölkerung besitzt die französische Staatsbürgerschaft und nutzt den Euro als offizielles Zahlungsmittel.

Am Abend des 5. Dezember 2025 (Ortszeit) kam es zu einem schweren Unfall in Sainte-Anne, Guadeloupe, wie etwa der lokale Radiosender RCI berichtet. Dabei soll ein Auto mit einem Food-Truck kollidiert sein.

Auch größere französischsprachige Medienhäuser wie «Le Monde» berichten darüber. Demnach seien mindestens 19 Menschen bei dem Vorfall verletzt worden. Später hieß es, der Fahrer könnte unter Einfluss von Cannabis und Alkohol gestanden haben. Auch die Stadtverwaltung schrieb auf Facebook von mehreren Verletzten.

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärte ein Sprecher der französischen Nationalpolizei schriftlich, dass bei dem Unfall keine Todesopfer gemeldet wurden. Die Staatsanwältin Caroline Calbo schrieb ebenfalls auf dpa-Anfrage: «Drei Personen wurden schwer verletzt, jedoch schwebt niemand in Lebensgefahr.» Sie stellte zudem klar: «Es handelt sich keineswegs um einen Anschlag, sondern um einen Verkehrsunfall.»

Falschmeldung mit großer Reichweite

Auch internationale Medien, etwa «The Indian Express», verbreiteten die falschen Behauptungen. RCI und «Le Parisien» berichteten unterdessen über die kursierenden Gerüchte, die beispielsweise auch Multimilliardär und X-Besitzer Elon Musk teilte.

(Stand: 8.12.2025)

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Gesellschaft

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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