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Falschmeldung nach Beben: Oprah Winfrey blockiert keine Fluchtstraße

Nach dem schweren Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka in der Nacht zum 30. Juli 2025 wurden für mehrere Länder im Pazifikraum Tsunami-Warnungen herausgegeben. Mit einer Stärke von 8,8 war es laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stärkste Beben seit der Katastrophe von Fukushima im März 2011.

Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Küstenregionen wurden aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben. In den sozialen Medien verbreitete sich unterdessen das Gerücht, die US-amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey weigere sich, eine Straße auf ihrem Privatgelände auf Maui (Hawaii) für flüchtende Menschen zu öffnen.

Bewertung

Diese Behauptung ist falsch. Laut lokalen Behörden wurde die Straße geöffnet. Auch ein Sprecher Oprah Winfreys bestätigte dies.

Fakten

In einer offiziellen Mitteilung der Regierung des Bezirks Maui wird vor dem Tsunami gewarnt und es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben. Dort heißt es unter anderem, dass «Oprahs Straße» ins Landesinnere geöffnet sei.

Ein Sprecher Winfreys erklärte, man habe sofort nach Bekanntwerden der Tsunami-Warnung Kontakt zu den Behörden aufgenommen, um sicherzustellen, dass die Straße geöffnet werde und so lange wie nötig offen bleibe.

Bereits 2019 hatte Oprah Winfrey ihre Privatstraße für Evakuierungen zur Verfügung gestellt, nachdem es in der Region zu schweren Waldbränden gekommen war. Damals dankte ihr der Gouverneur von Hawaii öffentlich für dieses Engagement.

(Stand: 30.7.2025)

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Katastrophen

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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