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KI-Video zeigt falsche Nähroboter

Das Einfädeln von Garn sowie das Bedienen von Nähmaschinen soll künftig kein Job mehr für Menschen sein. Humanoide – also menschenähnliche – Roboter könnten diese Aufgaben schon bald übernehmen. Solche Behauptungen werden von einem Video gestützt, das derzeit in den sozialen Medien geteilt wird. Darin sieht man eine ganze Reihe an Robotern, die weiße Textilien nähen. In einem Bild ist diese Arbeit im Detail zu sehen.

Bewertung

Bei dem Video handelt es sich um eine durch Künstliche Intelligenz erstellte Aufnahme. Es gibt zwar humanoide Roboter, das Video zeigt aber keine tatsächlich existierenden.

Fakten

Dass es sich bei dem Video um keine echte Aufnahme handelt, wird an mehreren Stellen deutlich. In einem Schnittbild legt ein Roboter beispielsweise Stoff unter die vor ihm befindliche Nähmaschine. Dabei erkennt man, dass das Material durch die Nadel und Maschine hindurch gleitet, anstatt daran hängen zu bleiben. Das Logo der Nähmaschine gleicht zudem stark dem Logo der Marke Juki, liest sich im Video jedoch eher wie «Uuki».

Auch in der Szene, in der die Kamera über mehrere Roboter schwenkt, fällt etwas besonders auf: Teilweise stehen oder sitzen Menschen in den Humanoiden, statt neben oder hinter ihnen. Zudem ist der Markenname auf den Robotern nicht gut zu erkennen, was bei einem echten Werbevideo wohl der Fall wäre.

Es gibt aber – abseits von den hier gezeigten – auch in der Realität Roboter, die nähen können und industriell eingesetzt werden. Diese sind zumeist nicht humanoid, sondern ähneln eher einem mechanischen Arm, der an einem Tisch befestigt ist, auf dem sich eine Nähmaschine befindet. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es Hersteller solcher Maschinen, wie etwa die Startups Adotc oder Silana.

Arbeit bleibt trotz Automatisierung

Zwar werden Roboter bereits vielfältig eingesetzt, etwa für medizinische Operationen oder als Servicekräfte in Hotels. Aber laut Experten wird es deshalb nicht zwangsläufig weniger Arbeitsplätze geben. «Neue Technologien schaffen auch neue Bedarfe und neue Berufe. Damit können wir unsere soziale Sicherung weiterhin über Arbeit finanzieren», sagt etwa der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber im Interview mit der «Tagesschau».

(Stand: 27.3.2026)

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Künstliche Intelligenz

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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