Bewertung
Falscher Kontext. Das Video ist nicht aktuell, es zeigt ein einstürzendes Gebäude im Zuge eines Erdbebens in der Türkei und Nordsyrien im Februar 2023.
Fakten
Eine Bilderrückwärtssuche führt schnell zu mehreren Treffern aus dem Jahr 2023: Unter anderem die «New York Post» berichtete neben anderen Medien in einem Artikel vom 6. Februar 2023 im Zusammenhang mit dem Video über den Einsturz eines Gebäudes in der Türkei. Am Morgen des 6. Februar 2023 hatten Erdbeben mit Stärken über 7 die Türkei und Nordsyrien erschüttert. Zehntausende starben.
In dem Artikel der «New York Post» wird das eingestürzte Gebäude in Sanliurfa verortet. Dort befand sich tatsächlich das sechsstöckige Gebäude aus dem Video, wie ein Abgleich mit einer alten Aufnahme aus dem Jahr 2022 bei Google Street View zeigt. Das Video ist somit nicht aktuell und stammt aus der Türkei.
Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am 25. Juni den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert – im Abstand von 39 Sekunden. Nach Angaben der Regierung des südamerikanischen Landes gibt es nach ersten Erkenntnissen zum derzeitigen Zeitpunkt – 26. Juni 2026 – mindestens 589 Tote. Weitere fast 3.000 Menschen seien verletzt worden, sagte die Rodríguez im Fernsehsender VTV. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gesamtzahl der Vermissten in die Tausende gehen könnte. Rettungskräfte suchen in den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Verschütteten.
(Stand: 26.6.2026)
