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Keine aktuelle Beschlagnahme von Aktivisten-Bus

Die Aktionen des Künstler-Kollektivs «Zentrum für politische Schönheit» gefallen nicht jedem, manchmal haben sie sogar rechtliche Konsequenzen. Eine vermeintlich aktuelle Aufnahme soll zeigen, wie die Polizei den Bus beschlagnahmt, den die Aktivisten seit Längerem nutzen und zum Beispiel im Sommer 2025 mit Lautsprechern ausgerüstet hatten, um ein Interview mit Alice Weidel (AfD) mit Lärm zu stören. «Der Adenauer-Bus wurde schon wieder von der Polizei beschlagnahmt», steht in einem aktuellen Social-Media-Post. Er habe keine Zulassung.

Bewertung

Das Bild ist alt, der Bus ist aktuell nicht beschlagnahmt und hat eine Zulassung.

Fakten

Das Bild zeigt keinen aktuellen Fall, sondern ist aus dem September 2025. Damals hatte die Polizei in Sachsen den «Adenauer SRP+», einen umgebauten Gefangenentransporter, vorübergehend beschlagnahmt, weil er nicht verkehrssicher gewesen sei.

Die Berliner Zulassungsstelle hat ihn später wieder freigegeben. Eine Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Verkehr teilte der Deutschen Presse-Agentur aktuell auf Anfrage mit, dass die Kfz-Zulassungsbehörde die Zulassung für den «Adenauer»-Bus am 23. Oktober 2025 erteilt habe. «Sie ist zeitlich nicht begrenzt», schrieb die Sprecherin per Mail. Das Landgericht Chemnitz entschied Anfang 2026, dass ein Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahme des Busses rechtswidrig war.

Derzeit planen die Aktivisten, mit dem Bus Schulen in Deutschland zu besuchen.

(Stand: 22.5.2026)

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Politik, Gesellschaft

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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