Politik

Ungarn: Dubiose Website verbreitet Falschbehauptung über angebliche Memoiren von Peter Magyars Ex-Frau - Featured image

Ungarn: Dubiose Website verbreitet Falschbehauptung über angebliche Memoiren von Peter Magyars Ex-Frau

Am 12. April 2026 erlangte die konservative Tisza-Partei bei der ungarischen Parlamentswahl eine Zweidrittelmehrheit, womit der 16-jährigen Regierungsperiode der Fidesz-Partei unter Viktor Orban ein Ende gesetzt wurde. Während des Wahlkampfes kursierten verschiedene Falschbehauptungen über den Oppositionsführer Peter Magyar, wie etwa, dass seine frühere Ehefrau Judit Varga kurz vor der Wahl Memoiren publiziert hätte, in denen sie erhebliche Vorwürfe gegenüber Magyar öffentlich machte. Varga bestätigte gegenüber AFP, dass sie jedoch keine Autobiographie veröffentlicht hatte. Das angebliche Buch ist auf eine dubiose Website zurückzuführen, die das Erscheinungsbild einer Nachrichtenseite nachahmt. 

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Nein, diese Fotos zeigen keinen ukrainischen Soldaten, der in Dubai durch einen iranischen Angriff getötet wurde - Featured image

Nein, diese Fotos zeigen keinen ukrainischen Soldaten, der in Dubai durch einen iranischen Angriff getötet wurde

Der Iran-Krieg hatte Ende Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Monat später eine Verteidigungskooperation zwischen der Ukraine und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) an. Am selben Tag erklärte die iranische Armee, sie habe in den VAE ein Lager für ukrainische Drohnenabwehrsysteme zerstört, was die Ukraine dementierte. In diesem Kontext verbreiteten Nutzerinnen und Nutzer sozialer Medien das Porträt eines ukrainischen Soldaten und behaupteten, der Soldat sei nach einem iranischen Angriff in Dubai getötet worden. Doch die Fotos sind alt und zeigen einen bereits im Jahr 2024 in der Ukraine verstorbenen Soldaten.

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Diese Behauptung zu Bentley-Verkäufen in der Ukraine ist irreführend - Featured image

Diese Behauptung zu Bentley-Verkäufen in der Ukraine ist irreführend

Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Jahr 2022 verbreiten kremlfreundliche Social-Media-Accounts regelmäßig falsche oder irreführende Behauptungen über die Ukraine. Im März 2026 kursierten Postings, in denen behauptet wird, dass im Europavergleich in Kiew am dritthäufigsten Autos der Marke Bentley verkauft wurden. Als Beweis dafür verweisen die Postings darauf, dass die Bentley-Filiale in Kiew den dritten Preis bei den jährlichen Händlerauszeichnungen gewonnen habe. Der Autohersteller erklärte jedoch, dass die Verkaufsdaten absichtlich falsch interpretiert und dargestellt wurden. Bentley habe im Jahr 2025 in der Ukraine im Vergleich zu anderen Ländern nur sehr wenige Autos verkauft. 

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Klarnamenpflicht: Angebliche Infografik stammt von einer KI und nicht von der deutschen Polizei - Featured image

Klarnamenpflicht: Angebliche Infografik stammt von einer KI und nicht von der deutschen Polizei

Ein prominenter Fall von Vorwürfen digitaler Gewalt im März 2026 löste in Deutschland eine heftige Debatte über die sogenannte Klarnamenpflicht in sozialen Medien aus. Dabei geht es um die verpflichtende Angabe des Realnamens bei der Registrierung auf Onlineplattformen. Ende März 2026 kursierte eine angebliche Infografik der deutschen Polizei, die vor einer solchen Pflicht warnen würde. Jedoch zeigen AFP-Recherchen, dass die Grafik nicht echt ist. Das dementierte die zuständige Geschäftsstelle.

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