Bewertung
Das Protokoll, das für die Behauptungen zitiert wird, beinhalten Vorgaben, die für Studienteilnehmer definiert wurden. Es handelt sich dabei weder um eine allgemeine, noch eine öffentliche Gesundheitsempfehlung für alle Empfänger der zugelassenen Impfung.
Fakten
Im Text auf Substack werden Ausschnitte eines Dokuments gezeigt, offenbar ein internes Pfizer-Protokoll mit der Kennzeichnung C4591001. Ein Dokument mit derselben Identifizierung kann über die Webseite der Public Health and Medical Professionals for Transparency (PHMPT) heruntergeladen werden.
Die Organisation hatte 2021 bei US-Behörden erwirkt, dass Tausende Seiten mit Informationen zu Corona-Schutz-Impfungen veröffentlicht werden.
Das als vertraulich («confidential») markierte Protokoll C4591001 ist die interne Dokumentation einer klinischen Studie «zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit, Immunogenität und Wirksamkeit von RNA-Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 bei gesunden Personen».
Es handelt sich also nicht um allgemeine Impfempfehlungen, sondern um Bestimmungen für an jener Studie teilnehmende Personen, um Risiken zu vermeiden und die Beobachtung nicht zu verfälschen. Solche Maßnahmen sind gängige Praxis in klinischen Studien.
Pfizer-Sprecherin: «Robuste Prozesse»
Der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer ist Hauptpartner von Biontech bei der Entwicklung, Prüfung, Zulassung, Produktion und weltweiten Verteilung des mRNA-Covid-19-Impfstoffs Comirnaty (BNT162b2). Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärt eine Pfizer-Sprecherin: «Sowohl Hersteller als auch Regulierungsbehörden verfügen über robuste Prozesse zur Überwachung der Arzneimittel- und Impfstoffsicherheit nach der Genehmigung».
Eine unabhängige Überprüfung der Impfstoffsicherheit sei etwa bei der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht worden.
(Stand: 20.11.2025)
