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Es werden keine Belege für die angeblichen Leaks geliefert. Der DFB dementiert die Behauptung auf Anfrage. Ein angeblicher Beweis für eine FIFA-Untersuchung zum Elfmeterschießen thematisiert eine andere Spielszene.
Fakten
In der deutschsprachigen, wie auch internationalen Berichterstattung sind keine Hinweise zu einer FIFA-Untersuchung zu diesem Elfmeterschießen zu finden. Auch für einen formellen Protest des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) oder eine Forderung nach Annullierung des Ergebnisses gibt es keine Belege.
Auf Anfrage der dpa erklärte das DFB-Presseteam, dass man «keine Untersuchungen unternommen oder Protest eingelegt» hätte. Auch auf der Presse-Website der FIFA ist nichts darüber zu lesen.
Zu Beginn des Videos ist als vermeintlicher Beweis ein Screenshot der Überschrift eines «Sport1»-Artikels zu sehen: «Deutschland bei WM um Siegtor betrogen? Schiri-Legende klagt an». Diese ist echt und auf der Webseite des Fernsehsenders abrufbar.
Keine Belege für Leaks über illegale Wetten
Die öffentliche und mediale Kontroverse zum Spiel – wie beispielsweise «Sport1» berichtet – bezieht sich aber meist auf ein aberkanntes Tor von Jonathan Tah in der 102. Minute. Angebliches Fehlverhalten des paraguayischen Torhüters Orlando Gill, wie es im TikTok-Video heißt, wird darin nicht thematisiert.
Südamerikanische Medien wie die paraguayische Tageszeitung «ABC Color» berichten ausführlich über das Spiel. Es finden sich dort keine Hinweise auf Leaks über illegale Wetten im Zusammenhang mit diesem Elfmeterschießen. Die paraguayische Berichterstattung konzentriert sich stattdessen auf den historischen Erfolg der Nationalmannschaft und des Torhüters Gill, der im Elfmeterschießen zwei Schüsse parierte.
(Stand: 3.7.2026)
