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Angebliches Kiesewetter-Zitat zum Ukrainekrieg frei erfunden

Am 21. Mai 2026 diskutierten der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU), der ehemalige Brigadegeneral der Bundeswehr Erich Vad und die Drohnen- und KI-Expertin Verena Jackson in Markus Lanz‘ Talksendung im ZDF. Thema war der Krieg in der Ukraine, die Rolle von künstlicher Intelligenz (KI) und Drohnen in Konflikten sowie der strategische Umgang mit Russland. Kiesewetter soll laut einem X-Post gesagt haben, dass Hunderttausende tote junge Männer «nunmal der Preis der Freiheit» seien (Schreibweise im Original). Stimmt das?

Bewertung

Das Zitat wurde Kiesewetter in den Mund gelegt.

Fakten

Kiesewetter sagt diese Worte weder in dem Ausschnitt, den der Nutzer geteilt hat, noch in der vollständigen Sendung in der Mediathek des ZDF oder der YouTube-Version. Das Zitat ist frei erfunden.

Recherche bringt keine Ergebnisse zum Zitat

Mehrere Medien haben über die Auseinandersetzung zwischen Kiesewetter und Vad berichtet. Auch dort wird das angebliche Zitat nicht erwähnt. Hätte Kiesewetter diese Worte gesagt, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit darüber berichtet worden. Eine Suche des Zitats mit einer Suchmaschine bringt ebenfalls keine Ergebnisse.

Kiesewetter für militärische Unterstützung der Ukraine

Kiesewetter sprach sich in der Sendung dafür aus, die Ukraine weiterhin militärisch zu unterstützen; Verhandlungen mit Russland unter deutscher Beteiligung sah er kritisch. «Die Bundesregierung steht an der Seite der Ukraine, deswegen kann die Bundesregierung nicht Verhandler sein zwischen Russland und der Ukraine», sagte er. Über die Ukraine dürfe man nicht verhandeln, fügte er hinzu.

(Stand: 26.5.2026)

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Politik, Ukraine

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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