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Dänisches Parlament lachte – aber nicht über Donald Trump

Videos können täuschen. Ein Clip aus dem dänischen Parlament sorgt derzeit für Aufsehen. In einem Post auf Facebook heißt es, er zeige, wie Abgeordnete über Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump lachen. Stimmt das?

Bewertung

Die Behauptung ist falsch. Das Video zeigt eine Sitzung des dänischen Parlaments vom 3. Oktober 2019. Der Lachanfall entstand, als Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vom Kauf von Zirkuselefanten berichtete.

Fakten

Am 3. Oktober 2019 sprach Mette Frederiksen im Parlament unter anderem über den Kauf der letzten vier Zirkuselefanten Dänemarks – Ramboline, Lara, Djungla und Jenny – durch die Regierung. Im Mitschnitt auf der Webseite des dänischen Parlaments ist dies ab 13:49:05 zu sehen.

Die Elefanten sollten im Rahmen eines Gesetzesvorhabens für ein Wildtierverbot in Zirkussen in den Ruhestand gehen. Frederiksen berichtete zudem, dass Ramboline einen engen Freund gefunden habe: ein Kamel namens Ali. Da es falsch sei, die beiden zu trennen, habe die Regierung auch Ali gekauft.

Die ungewöhnlichen Details der Geschichte sorgten für die Reaktionen, die im Video zu sehen sind. Laut dem dänischen Rundfunk (DR) kam es nach über 13 Stunden Parlamentsdebatte zu der Szene, was die ausgelassene Stimmung erklärt. Das Video hat also keinen Bezug zu den Drohungen von Donald Trump gegen Dänemark. Es wurde aus dem ursprünglichen Kontext gerissen und falsch interpretiert.

(Stand: 6.2.2026)

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USA, Politik

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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