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Nein, das Zitat ist nicht echt. Das hat die Grünen-Politikern schon im Jahr 2018 bestätigt. Bereits damals kursierten die Worte im Netz, zusammen mit einem Bild von ihr.
Fakten
Manche Behauptungen halten sich sehr lange und tauchen trotz mehrerer Widerlegungen immer wieder auf. Genauso scheint es bei den angeblichen Worten von Margarete Bause zu sein. Schon seit über zehn Jahren kursiert das falsche Zitat von ihr im Internet, wie Correctiv-Faktencheck berichtet. Damals wie heute finden sich nirgends Belege für das Zitat.
Im Jahr 2018 hatte Bause dann auf Facebook bekanntgegeben, dass sie die Worte nie gesagt habe. «Seit letzter Woche kursiert ein Fakezitat von mir im Internet,» hieß es damals. Sie sprach in dem Post, der inzwischen nicht mehr abrufbar ist, von Konsequenzen für ihr Team, unter anderem in Form von Beschimpfungen und Drohungen.
Im Jahr 2021 folgte ein erneuter Erklärungspost, unter anderem auf Instagram, der noch online ist. Darin heißt es: «Erneut kursiert ein Fakezitat von mir im Internet, das insbesondere von AfD-nahen und rechten Accounts geteilt und verbreitet wird. Die mir unterstellten Sätze sind frei erfunden und wurden bereits öffentlich widerlegt.» Im Statement kündigt sie an, juristisch gegen die Verbreitung der Worte in ihrem Namen vorgehen zu wollen.
Margarete Bause saß von 2017 bis 2021 für die Grünen im Deutschen Bundestag und war Partei-Sprecherin für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag engagiert sie sich unter anderem bei Transparency International Deutschland, die für mehr Transparenz in Politik und Wirtschaft sind, und bei der Grünen-nahen Petra-Kelly-Stiftung. Bei beiden Institutionen sitzt Bause im Vorstand.
(Stand: 21.6.2026)
