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KI-Fakes müssen für Weihnachtsmarkt-Vergleich herhalten

Ob mit Intention oder nicht: Seitdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oktober den Begriff benutzt hat, gibt es in Deutschland eine anhaltende Debatte über das «Stadtbild». Doch immer mal wieder schleichen sich dabei fehlerhafte Informationen ein. Auf einem in Social Media geteilten Sharepic sind zusammen mit dem Wort «Stadtbild» zwei Bilder zu sehen, die dieselbe Stadt im Jahr 2014 und im Jahr 2025 zeigen sollen. Auf beiden Bildern sind Weihnachtsmarktstände zu sehen – auf dem angeblich aktuellen allerdings umgeben von Zäunen und Polizeifahrzeugen.

Bewertung

Beide Bilder sind nicht echt.

Fakten

Unklar ist, welche Stadt die Bilder zeigen sollen. Eine Bilderrückwärtssuche nach der Kirche ergibt keine passenden Treffer. Bei einem näheren Blick fallen schnell markante Fehler auf:

  • Der Weihnachtsbaum in der Bildmitte sieht auf beiden Bildern identisch aus.
  • Im «2014»-Bild sind Elemente der Zäune aus dem anderen Bild zu sehen – zum Beispiel neben dem Riesenrad.
  • Der Schriftzug auf einem Polizeiauto ist verschwommen und nicht zu lesen.
  • Der Anordnung der Kirchtürme wirkt seltsam asymmetrisch.
  • Mehrere Gesichter von Passanten sind verschwommen und sehen nicht natürlich aus.

Das sind typische Fehler von KI-generierten Bildern und Deep Fakes. Deren Qualität ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden, dadurch fällt es immer schwerer, echte von gefälschten Bildern zu unterscheiden.

(Stand: 10.12.2025)

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Politik, Gesellschaft

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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