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Bild von Maduro nicht echt – Aufnahmen in US-Gerichten verboten

Anfang Januar 2026 ließ Donald Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nachts in Venezuela festnehmen und in den USA wegen Drogenschmuggels anklagen. Bisher gab es mindestens zwei Anhörungen im Verfahren gegen Maduro. Ein eigentlicher Prozess hat bislang nicht begonnen, bisher stehen verfahrensrechtliche Fragen im Vordergrund.

Im Netz kursiert nun ein Bild, das den ehemaligen Machthaber Venezuelas in einem US-Gerichtssaal zeigen soll. Im Hintergrund sind eine US-amerikanische und eine venezolanische Flagge zu erkennen. Kann das Bild echt sein?

Bewertung

Das Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Aufnahmen in US-Gerichten sind verboten.

Fakten

In US-Bundesstrafverfahren verbietet Rule 53 der Federal Rules of Criminal Procedure grundsätzlich Fotografieren sowie Rundfunkaufnahmen im Gerichtssaal. Solche Szenen können daher nicht echt sein.

Der Post enthält zudem einen Link zu einem Artikel des Blogs «Brain Sharing». Der Artikel verwendet ebenfalls das Bild und bezeichnet es als «A.I. generated image» – also ein Bild, das mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurde.

Auch eine Analyse des Bildes mit Gemini ergab, dass «das Bild ganz oder teilweise mit Google AI erstellt oder bearbeitet wurde». Google versieht KI-generierte Bilder standardmäßig mit einem unsichtbaren digitalen Wasserzeichen. Dieses Wasserzeichen bleibt nach Angaben von Google auch nach Bearbeitungen wie Zuschneiden oder dem Hinzufügen von Filtern erhalten.

(Stand: 21.4.2026)

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USA, Künstliche Intelligenz, Venezuela

Autor(en): dpa

Ursprünglich hier veröffentlicht.

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