Migration

Manipuliertes Foto einer Demo stammt aus der Türkei, nicht aus Deutschland

Nachdem CORRECTIV ein geheimes Treffen von AfD-Politikern, Mitgliedern der CDU und Neonazis aufdeckte, bei dem die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland besprochen wurde, finden bundesweit Demonstrationen statt. Diese versuchen einige Nutzerinnen und Nutzer online mit teils harschen Worten und manipulierten Bildern kleinzureden, wie wir mehrfach berichteten. 

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Bürgergeld im Ausland beziehen: Wie ein Google-Suchergebnis falsch aufgefasst wird

Ein Bild von einem Google-Suchergebnis wird aktuell auf X und Facebook verbreitet, um Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten zu machen. Auf dem Bild, das seit dem 16. Januar 2024 zehntausende Menschen erreichte, steht: „Die Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld haben das Recht und die Möglichkeit, Bürgergeld auch im Ausland zu beziehen“. 

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Falschzitat seit Jahren auf Facebook: So sprach Grünen-Politikerin Renate Künast nicht über Integration

Facebook-Beiträge verbreiten seit Monaten ein Zitat mit dem Logo der Partei Bündnis 90 / Die Grünen. Es zeigt den Namen „Renate Kuhast“, die gesagt haben soll, dass Integration damit anfange, dass Deutsche Türkisch lernen. Auch im Januar 2024 verbreiteten Dutzende Nutzerinnen und Nutzer den Satz weiter (hier und hier). Der Name ist falsch geschrieben, gemeint ist die Grünen-Politikerin Renate Künast. 

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Heinrich Heine hat nicht geschrieben, dass die Sympathie für Ausländer in Europa „bald weg“ sei

Ausgerechnet dem Dichter Heinrich Heine (1797 bis 1856), der aufgrund seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Ansichten als Feindbild für Antisemiten und Nationalsozialisten gilt, wird ein Gedicht mit rassistischen Formulierungen zugeschrieben. Demnach soll Heine gedichtet haben, dass die Sympathie mit Menschen aus Indien, der Türkei und Afrika bald verschwinden würde, wenn diese „in hellen Scharen, wie die Maden in dem Speck in Europa nisten wollen“. Es kursiert seit Jahren in Blogs und Beiträgen in Sozialen Netzwerken. Ein Dutzend Beiträge auf Facebook verbreiteten diese Verse im Januar 2024 erneut, teilweise wurden sie hundertfach geteilt. 

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