Diese Zahlen zu Krankenhausbehandlungen für Personen aus Drittstaaten wurden fehlinterpretiert
Die Freiheitliche Partei Österreichs macht Personen aus Drittstaaten für Probleme in der Gesundheitsversorgung verantwortlich. Die Behauptung, Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hätten 22 Millionen Krankenhausbehandlungen inklusive Schönheitsoperationen für Menschen ohne österreichischen Pass seit 2015 bezahlt, kursierte online vielfach. Doch die Zahlen wurden aus dem Kontext gerissen und missinterpretiert. Daten zeigen zudem, dass die betroffenen Bevölkerungsgruppen das Gesundheitssystem unterproportional beanspruchen. Ästhetische Behandlungen, die nicht medizinisch begründet sind, werden vom öffentlichen System außerdem grundsätzlich nicht übernommen.








