Religion

Kein "Sturm" auf Weihnachtsmarkt: Video zeigt Demonstration anlässlich des Sturzes des syrischen Diktators - Featured image

Kein „Sturm“ auf Weihnachtsmarkt: Video zeigt Demonstration anlässlich des Sturzes des syrischen Diktators

In Deutschland wird seit einigen Jahren über die Sicherheit von Weihnachtsmärkten diskutiert, nachdem es zu tödlichen Anschlägen gekommen war. Dies hat zur Verbreitung mehrerer Falschbehauptungen geführt. Im November 2025 kursierte ein Video, das angeblich zeigt, wie „Migranten einen Weihnachtsmarkt in Deutschland stürmen“. Tatsächlich zeigt das Video jedoch eine friedliche Demonstration in Essen am 8. Dezember 2024 zur Feier des Sturzes des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Laut den Behörden verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle. 

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Hamburg: Musikunterricht wurde nicht wegen Islam abgeschafft - Featured image

Hamburg: Musikunterricht wurde nicht wegen Islam abgeschafft

Im Sommer 2025 wurde berichtet, in Hamburg hätten muslimische Schülerinnen und Schüler ihre Klassenkameradinnen und -kameraden diskriminiert. Ein Nachrichtenbeitrag über diese Vorfälle wurde im Oktober 2025 aus dem Kontext gerissen. Es wurde fälschlicherweise behauptet, Musikunterricht sei an öffentlichen Schulen der Hansestadt nicht mehr gestattet, da Musik im Islam verboten sei. Ein solches Verbot wird im Bericht jedoch nicht erwähnt. Die zuständige Behörde dementierte die Behauptung. Fachleute erklärten zudem, dass Musliminnen und Muslime sehr wohl Musik machen dürfen.

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Nein, auf diesem muslimischen Trauerzug in Australien wurde nicht "wir warten auf Befehle" skandiert - Featured image

Nein, auf diesem muslimischen Trauerzug in Australien wurde nicht „wir warten auf Befehle“ skandiert

Ein in sozialen Medien zehntausendfach angesehenes Video zeigt das friedliche Gedenken an einem muslimischen Feiertag in Melbourne in Australien. Userinnen und User behaupteten jedoch, es zeige Migrantinnen und Migranten, die skandieren, dass sie „auf Befehle“ warten würden. Mehrere Kommentare warnten vor einer „totalen Übernahme“. Das Video zirkulierte vor geplanten Anti-Einwanderungs-Demonstrationen in Australien. Doch die örtliche Polizei bestätigte, dass die Prozession friedlich verlief. Die Rufe der Demonstrierenden haben zudem eine andere Bedeutung als online behauptet.

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Taj Mahal statt "Kindermoschee": Auf einem Wiener Spielplatz befindet sich keine Gotteshaus-Abbildung - Featured image

Taj Mahal statt „Kindermoschee“: Auf einem Wiener Spielplatz befindet sich keine Gotteshaus-Abbildung

In der öffentlichen Debatte um Migration in Österreich kommt es immer wieder zu islamfeindlichen Äußerungen in sozialen Medien. Vor diesem Hintergrund verbreitete sich Anfang September 2025 ein Video, wonach auf einem Spielplatz im 22. Wiener Gemeindebezirk ein Spielgerüst „im Stil einer Moschee“ errichtet sein soll. Doch AFP-Recherchen zeigen, dass dieses Gerüst tatsächlich keine religiöse Gebetsstätte zeigt – sondern ein Modell des weltberühmten Taj Mahal in Indien ist. Das belegen architektonische Ähnlichkeiten zum indischen Weltkulturerbe sowie eine Sprecherin der Stadt Wien auf AFP-Nachfrage. Diese erwähnte zudem, dass es in der österreichischen Hauptstadt „keinen Spielplatz mit religiösem Hintergrund“ gebe.

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Bild eines Geigers im Konzentrationslager Auschwitz ist KI-generiert - Featured image

Bild eines Geigers im Konzentrationslager Auschwitz ist KI-generiert

Das Museum Auschwitz-Birkenau in Polen schlug kürzlich Alarm wegen des wachsenden Social-Media-Trends, bei dem KI-generierte Bilder von angeblichen Holocaust-Opfern geteilt werden. Anfang Juli 2025 verbreitete sich ein solches Bild eines tschechischen Geigers in Auschwitz namens „Hank“ zusammen mit einer erfundenen Geschichte. Zwar gab es tatsächlich jüdische Musikerinnen und Musiker in Konzentrationslagern. Das Foto ist jedoch nicht echt. Visuellen Unstimmigkeiten und einer Analyse mit einem KI-Erkennungswerkzeug zufolge wurde das Bild sehr wahrscheinlich mit künstlicher Intelligenz generiert. Die Gedenkstätte Auschwitz sowie Expertinnen und Experten stuften das Bild als nicht authentisch ein.

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