Katastrophen

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Überschwemmungen laut Experten nicht durch Dammrückbau verursacht

„Letztes Jahr wurde in der EU eine Rekordzahl von Dämmen abgerissen. Und jetzt – welch Überraschung – Hochwasser“, heißt es in einem Beitrag auf X vom 25. Dezember 2023 von Marcel de Graaff (FvD), niederländischer Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments. De Graaff war bis Ende 2022 Mitglied der Rechtsaußen-Fraktion Identität und Demokratie (ID) im Europäischen Parlament, verließ diese aber, nachdem er sie beschuldigt hatte, „russlandfeindlich“ zu sein – nun ist er fraktionslos. Sein Beitrag auf X wurde über 800 Mal geteilt. Ein Artikel auf NineforNews, traf ebenfalls auf viel Zustimmung in sozialen Medien und wurde auf Facebook über 600 Mal geteilt. 

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Hochwasser: Warum diese historischen Pegelstände nicht den Klimawandel widerlegen

Ein Foto von Pegelständen historischer Hochwasser an einer Hauswand in Hannoversch Münden, Niedersachsen, kursiert seit Anfang Januar 2024 in Sozialen Netzwerken. Das Jahr 1342 sticht auf dem Foto mit dem höchsten Pegelstand hervor. „Unsere Vorfahren im 14. Jahrhundert [sind] offenbar extrem viel mit dem Diesel rumgefahren und haben viel CO2 in die Luft geblasen. Deshalb gab es da auch ein massives Hochwasser“, heißt es in mehreren Beiträgen ironisch. Dass es heute wegen des menschengemachten Klimawandels mehr Hochwasser gebe, sei eine „Lüge“. Allein auf Telegram hat ein solcher Beitrag mehr als 110.000 Aufrufe.

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Nein, der Eiffelturm in Paris ist nicht abgebrannt – Videos sind manipuliert oder zeigen andere Gebäude

Der Eiffelturm in Paris wird in Frankreich oft als „Eiserne Dame“ bezeichnet, denn er besteht vor allem aus Eisen. Mitte Januar 2024 tauchten auf Tiktok dennoch mehrere Aufnahmen auf, die das Bauwerk teils vollständig in Flammen zeigen (hier, hier oder hier). Die Beiträge wurden insgesamt mehr als 200 Millionen Mal gesehen, darunter stehen Kommentare von Nutzerinnen und Nutzern auf Deutsch, Japanisch und Russisch. 

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Aufnahmen aus 2011 wurden fälschlicherweise mit dem Neujahrs-Erdbeben in Japan in Verbindung gebracht - Featured image

Aufnahmen aus 2011 wurden fälschlicherweise mit dem Neujahrs-Erdbeben in Japan in Verbindung gebracht

„Tsunami am 1. Januar 2024“, lautet der koreanische Text, der über einem Video zu sehen ist, das am 1. Januar 2024 auf Tiktok geteilt wurde, zusammen mit den Hashtags #Japan, #Tsunami und #Erdbeben. Die Aufnahmen zeigen ein Küstengebiet, das von reißenden Wassermassen überflutet wird, und Fischerboote, die von den hohen Wellen erfasst werden.

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Weniger Waldbrände und mehr Regen widersprechen dem Klimawandel? Dieser Behauptung fehlt Kontext

In einem 39-sekündigen Video auf seinem Tiktok-Kanal behauptet der Mediziner Paul Brandenburg, die Zahl der Waldbrände in Südeuropa sinke. Außerdem sei in Deutschland die Niederschlagsmenge seit 1881 um rund sieben Prozent gestiegen: „Mitnichten also Dürre“ und „alles, was wir an Fakten ermitteln können, spricht gegen die Hypothesen der Klimahysteriker, und die Modelle, die sie präsentieren“, resümiert er. Das Video wurde auf Tiktok 60.000 mal gesehen und auf Telegram weiterverbreitet.

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